Diese Foto Wanderarbeit über den Borkener See zeigt den See wie er sonst nicht gesehen wird. Der Seerundweg führt den Spaziergänger und die Wanderin in größtenteils einer sehr großen Distanz zum See um den See herum. Oft ist die Sichtfläche auch wieder zugewachsen und es dauert bis das nachwachsende Unterholz oder Gebüsch wieder weggeschnitten ist. Aber allgemein kann gesagt werden: Der Borkener See wird hauptsächlich aus der Distanz gesehen. Die wenigen Unterstände, Vier insgesamt, sind auch oft in Sicht Richtung zum See zugewachsen und es dauert bis sie freigeschnitten werden. Deswegen habe ich den See mehrere male in unterschiedlichen Jahreszeiten am Ufer abgewandert und fotografiert um zu zeigen wie der See wirklich aussieht. Und er ist sehr schön.

                                                     April 2008

Blick auf das Nordufer und Borken und Blick auf die Wiesen am Nordufer auf denen Rinder die Wiesen frei fressen

Der Borkener See ist ein künstlich, im Zuge der Braunkohlegewinnung im Borkener Braunkohlerevier, entstandener See südwestlich von Borken im Schwalm-Eder-Kreis in Hessen, Deutschland. Wegen seiner ökologischen Bedeutung, unter anderem als Vogelrastgebiet, steht der See einschließlich seiner Uferzonen unter Naturschutz.Der Borkener See liegt in der Schwalmaue, einem Teil der Westhessischen Senke, und ist ein wichtiger Rastplatz für Zugvögel. Die Wasseroberfläche liegt etwa 177 m über NN. Die Fläche des Sees beträgt ca. 139 ha. Seine Länge ist ca. 1250 m und die Breite ca. 780 m. An den See grenzen die Stadt Borken und die Stadtteile Nassenerfurth und Trockenerfurth.

Kirschen blühen für große Starenschwärme und andere Vogelsorten die gerne Kirschen naschen

Oben nochmal die nördlicher Seebucht mit Wiesen und Schilfbestand auf denen gerne die Graugänse ab und an auch eine Kanadagans wachsam Nahrung zu sich nehmen. 

Hervorgegangen aus dem ehemaligen Braunkohletagebau Grube Altenburg IV entstand im Zuge der Rekultivierung von 1975 bis 1992 der Borkener See. Während der Förderzeit (1954–1975) umfasste die Betriebsfläche des Tagebaues 234 ha. Es wurden ca. 70.000.000 m³ Abraum bewegt um rund 9 Millionen Tonnen Braunkohle zu fördern.

In der Anfangsphase der Rekultivierung wurden Überlegungen angestellt, ob die Füllung des Borkener Sees nicht beschleunigt werden solle, um ihn als Freizeitgelände mit Wochenendhäusern nutzen zu können. Bei Untersuchungen zu Beginn der Füllung stellte sich jedoch heraus, dass der See leicht basisch und zudem nährstoffarm (oligotroph) war. Daraufhin wurde von der Beschleunigung der Füllung abgesehen und die Ausweisung des Borkener Sees als Naturschutzgebiet eingeleitet.

 Im südöstlichen Tagebaubereich, im Bereich des ehemaligen Untertagebaus Weingrund – einem Gebiet mit wiederkehrenden umfangreichen Senkungen und Böschungsrutschungen, wurden schon ungefähr 20 ha für die Ausweisung als Naturschutzgebiet vorgesehen. Diese Fläche wurde auch als „dramatische Landschaft“ bezeichnet, da in diesem Gebiet die Fauna und Flora sich ständig neuen Gegebenheiten anpassen mussten

 Zudem wurde im Norden des Braunkohle-Tagebaus ein Feuchtbiotop mit ca. 5 ha Fläche angelegt. Besonderer Wert wurde auf eine lange Uferlinie mit ca. 1,3 km Länge, bei gerade einmal 2,6 ha Wasserfläche, gelegt

 Das komplette Einzugsgebiet des Borkener See steht unter Naturschutz. Gemeinsam haben die Bundesrepublik Deutschland und das Land Hessen über die Stiftung „Hessischer Naturschutz“ die betreffenden Flächen aufgekauft.Hiermit sollte verhindert werden, dass über die landwirtschaftliche Nutzung Nährstoffe in den See eingetragen werden

 Anders als die meisten größeren Seen in Hessen ist der Borkener See oligotroph. Auch ist durch seine Größe nicht damit zu rechnen, dass er nährstoffreich (eutroph) wird. Des Weiteren weist er im Gegensatz zu ähnlichen Tagebauseen in ihrem „Jugendstadium“ einen basischen pH-Wert auf. Somit gibt er auf diesen Lebensraum spezialisierten Pflanzen und Tieren ein Refugium

 Der gesamte See einschließlich seiner Uferzonen steht unter Naturschutz. Baden, Angeln und andere Wassersportaktivitäten sind daher nicht gestattet. Das insgesamt rund 350 Hektar große Naturschutzgebiet Borkener See ist ein bedeutendes Rastgebiet für Wasser- und Watvögel. Ein um den See führender Rundwanderweg mit mehreren Aussichtsständen lädt zur Naturbeobachtung ein.

 Das Einzugsgebiet des Borkener Sees beträgt etwa 350 ha einschließlich der Seefläche mit 139 ha. Die maximale Wassertiefe beträgt 52,5 m. Sein Volumen umfasst 35.000.000 m³. Der Borkener See wird durch Schichtquellen des Buntsandstein mit 72 l/s (=104 m³/täglich) gespeist. Der pH-Wert schwankt zwischen 7,5 und 9. Diese Infos sind aus dem Edwin Wikipedia Fundus.

Entlang der Ostseite des Wanderweges um den Borkener See

Wenn der Frühlingsregen kommt sind auch die Weinbergschnecken  wieder dabei aktiv zu werden

Hier in 2008 sind sämtliche Informationstafel noch intakt.Aber einige Jahre später werden die Vandalen aktiv werden

Blick zum See vom Ostuferwanderweg rüber nach Trockenerfurth am Westufer des Sees

Die Schafe schaffen es ohne Schäferstündchen die Wiesen jährlich frei zu knabbern 

Der Blick auf das Südufer und auf Nassenerfurth



Blick auf das Südufer mit Nassenerfurth

Blick auf den Borkener See mit Nordufer und am Westufer Trockenerfurth

Am Südufer wandern mit Blick auf Nassenerfurth

In dieser Blattlosen Zeit sind die Vogelnester gut sichtbar von denen es noch viele 2008  am Borkener See gibt

Blick vom Süduferwanderweg um den Borkener See herum auf Nassenerfurth

Die große schöne kräftige Eiche an der Olmes in Nassenerfurth

In 2008 waren die Vandalen aus denen dann der Begriff Vandalismus als Synonym für Zerstörungswut entstand, noch nicht aktiv.Die Vandalen waren ein germanisches Volk, das zur ostgermanischen Sprachgruppe gezählt wird. Zur Zeit des Tacitus siedelten die Vandalen zunächst in der nordöstlichen Germania magna, breiteten sich später aber weiter aus.Es war der  katholischen Bischofs Henri-Baptiste Grégoire, der 1894 die Jakobiner beschuldigte“ Vandalismus“ zu betreiben, und damit diesen Begriff prägte, nämlich zerstörerisch zu sein. 

Die Geschichte der Wanderungen der Vandalen lässt sich in etwa so zusammenfassen.
Sie mussten ihre Heimat in Südpolen und an der Theis verlassen, weil sie dort von den Westgoten vertrieben wurden. Die Westgoten ihrerseits wurden von den Hunnen und den mit den Hunnen verbündeten Völkern, darunter auch den Ostgoten, vertrieben, und die Hunnen selbst wurden vermutlich vom Hunger getrieben, der in ihrer asiatischen Heimat möglicherweise durch eine Dürrekatastrophe bewirkt wurde. Von Einfall der Hunnen, bis zum Tag ihrer Überfahrt nach Afrika waren die Vandalen beinahe immer auf der Flucht vor den Westgoten. Durch den Einfall der Hunnen in Europa änderte sich die relativ friedliche Zeit und fast alle Völker im Osten Europas mussten ihre Heimat verlassen, und sich entweder den Hunnen unterwerfen oder in die Dienste der Römer treten. Einige Völker, auch solche, die ursprünglich als Verbündete der Hunnen nach Europa gekommen sind, zum Beispiel die iranischen Alanen, aber selbst einzelne Hunnen, versuchten zwischendurch, sich dieser Wahl zwischen Pest oder Cholera zu entziehen, und machten sich die Wirren dieser Zeiten, in denen Bündnisse ebenso schnell gebrochen, wie beschlossen wurden, zu Nutze, und führten Raubzüge auf eigene Kappe. Dort wo der Gegner stark war, schlossen sie sich zu größeren Verbänden zusammen, wobei neue multiethnische Verbände entstanden. Weil die Römer Probleme sowohl mit den Hunnen, aber auch mit den eigentlich verbündeten Westgoten hatten, mussten sie ihre Kräfte in Italien bündeln, und deshalb gelang es einer größeren Gruppe von „Barbaren“ die römischen Befestigungsanlagen entlang  der römischen Provinz Gallien auszuschalten, und sind in der Silvesternacht 406 zwischen Mainz und Worms über den, vermutlich zugefrorenen Rhein, nach Gallien gelangt. Darunter auch die Vandalen.. In der französischen Geschichtsschreibung scheint dieser Angriff als besonders schwerwiegendes Ereignis festgehalten worden zu sein, aber faktisch war es nicht der erste Einfall barbarischer Stämme nach Gallien.

Blick vom Südufer über den See nach Norden

Der See ist im Süden und an der Westseite mit großen Weichholzbäumen besäumt, wie Weiden und Pappeln

Der Wanderweg an der Westseite des Sees

Dieser Weg führt zurück in die Nähe der Westseite des Sees

Blick auf den nördlichen Teil des Borkener Sees mit Blick auf die Stadt Borken

Entlang des Westufers

Der nördliche Teil des Borkener Sees mit Blick auf die Stadt Borken

Mai 2008

Am Südufer des Borkener SeeWanderwegs mit Blick auf Nassenerfurth

Auf dem See Rundweg der Ostseite mit Blick nach Nassenerfurth

Obstblüte am Ostufer der Streuobstwiesen

Blick vom Ostufer Rundweg auf den entfernten Borkener See

Marienkäfer gab es im Mai 2008 noch 

Blick über die Ostseiten Streuobstwiesen rüber zur Westseite des Sees auf Römersberg mit dem 299 Meter Hohenbühl Rodenberg

Spechte, Meisen, Stare und ander Vögel finden hier gute Wohnzimmerbedingungen

Junge Erdkröte

Blick über den Borkener See zum Westufer mit Trockenerfurth

Das Südufer des Borkener Sees mit Nassenerfurth

Der Borkener See bis zum Nordufer

Das Lächeln der Ehrenpreis Blüten

Blick auf Nassenerfurth am Südufer des Rundwegs um den Borkener See

Nassenerfurth eingebettet in Raps Rhapsodien am Südufer Rundweg

Eine Rhapsodie war ursprünglich ein von griechischen Wandersängern, den Rhapsoden, vorgetragenes Gedicht oder Teil einer Dichtung. Heute versteht man unter Rhapsodie ein Vokal- oder Instrumentalwerk, das an keine spezielle Form in der Musik gebunden ist.Sagt mal wieder der Edwin Wikipedia

Der Blick auf die alte große Eiche an der Olmes in Nassenerfurth

Diese Eiche hat etwa Fünf Meter Sechzig Umfang wenn Ich die Formel U= d x pi anwende.Also 1,80 D x 3,14 Pi

Ende meiner Fotos aus 2008

Seewanderung 2009